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Frühere Abteilungen

 

Leichtathletik

 

In den 60er Jahren wurde beim TSV sehr viel und gern Leichtathletik betrieben. Die Abteilung war nicht straff organisiert, sondern traf sich in den Sommermonaten regelmäßig an einem Abend in der Woche, um sich auf die Abnahme des Sportabzeichens vorzubereiten.

 

Initiator war der damalige Lehrer und Gemeinderat Helmut Schurek, der sich dafür unentgeltlich zur Verfügung stellte.

 

Obwohl die Sportstätten nur provisorisch angelegt waren, wie die alten Fotos beweisen, wurden durchwegs doch recht beachtliche Leistungen erzielt.

Der Spaß und das Verbindende wurde in den Vordergrund gestellt.

 

Diese Trainingsabende und Mehrkampftage schweißten den TSV zusammen. Denn hier trafen sich Jung und alt, ganze Familien beteiligten sich, und aktive und passive Mitglieder maßen ihre Kräfte im Laufen, Springen und werfen. Nicht zuletzt wurden die Kondition und körperliche Fitness der 1. Mannschaft auf dieses vielseitige Übungsprogramm zurückgeführt.

 

 

Training für das Mehrkampfsportabzeichen.  

 

Schulsportfest Anfang der 60er Jahre

Im Vordergrund: R. Schurek, Hauptlehrer G. Drummer, Helmut Schurek

 

 

Auf der „hervorragend präparierten“ Hochsprunganlage wurden die Sportler zu Höchstleistungen getrieben (ca. 1964/65).

  

Tischtennis

 

Neben dem Fußballsport erlebten andere Sportarten nur ein „Mauerblümchendasein“.

Trotzdem fanden sich 1966 einige Tischtennisbegeisterte zusammen, um eine Abteilung zu gründen.

Nachdem man schon einige Zeit hobbymäßig trainiert hatte, entschloss man sich, Nägel mit Köpfen zu machen und eine Mannschaft für Wettkämpfe zu melden.

In den folgenden Jahren spielten hauptsächlich in den Wintermonaten jeweils sechs Aktive um Punkte. Teilweise wurde das Team von auswärtigen Spielern verstärkt, doch in erster Linie bestand es aus Bibartern.

Die Erfolge damals waren wechselnd, eher negativ, doch umso mehr wurde in dieser Abteilung die Kameradschaft gepflegt. Die Ergebnisse waren zweitrangig.

 

Weil einige Aktive wegzogen, studierten oder zur Bundeswehr einberufen wurden, löste sich die Abteilung so nach und nach auf. In den 80er und 90er Jahren wurde ein neuer Versuch gestartet und der Tischtennissport wiederbebt. Doch auch diesmal war das Experiment nur von kurzer Dauer. Es gab einfach zu wenig Interessenten, die über einen längeren Zeitraum durchgehalten hätten.

 

Heute ist der Verein nur noch im Besitz verschiedener Tischtennisplatten, die vielleicht darauf warten, irgendwann einmal „reaktiviert“ zu werden.

 

Volleyball

 

Nachdem die Mehrzweckhalle für sportliche Betätigungen aller Art freigegeben worden war, schloss sich 1984 eine Reihe junger Männer zu einer Volleyballgruppe zusammen. Diese Sportbegeisterten betrieben ihr Spiel hobbymäßig und veranstalteten von Zeit zu Zeit ein kleines Turnier, um ihr Können gegen andere Mannschaften unter Beweis zu stellen.

 

  

Leider ereilte diese Abteilung dasselbe Schicksal wie die Tischtennisfreunde. Mangels Spielermasse löste sich diese Gruppe 1993/94 auf.



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